Werkzeug zur Strategischen Ausrichtung

Fallbeispiel: Betreiber eines Biomasse-Heizkraftwerks

In Österreich erhalten Biomasse-Heizkraftwerke für 15 Jahre eine feste Einspeisevergütung für den erzeugten Ökostrom. Die Cycleenergy Holding, Betreiber von drei Heizkraftwerken auf Basis von Biomasse steht vor der Frage, wie sie sich nach Ablauf der staatlichen Förderung aufstellen. Dabei ist der Wechsel von der Ökostromvergütung in die Direktvermarktung und den damit verbunden strukturellen Umwälzungen ein großes Thema. Welche Anlagen sind zu den zu erwartenden Preisen für Brennstoffe und Einspeisung noch wirtschaftlich? Zudem stehen Investitionen zum Beispiel in einen Holzpellets-Vergaser zur Debatte. 

Die Simulationssoftware TOP-Energy® unterstützt das Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragestellungen.

Standort Steckbriefe

Biomasse Heizkraftwerk Gaishorn

Leistung:  4,3 MWel and 12 MWth

Strom: 26 GWh Strom

Wärme: 90 GWh Wärme und Dampf für Industriekunden

Biomasse Heizkraftwerk Aschach

Leistung: 2,3 MWel and 5,6 MWth

Strom: 16 GWh

Wärme: 25 GWh für lokales Fernwärmenetz

Biomasse Heizkraftwerk Gresten

Leistung: 2,3 MWel and 5,6 MWth

Strom: 17 GWh

Wärme: 10 GWh für lokales Fernwärmenetz

Die Vorteile einer Simulation

Besseres Systemverständnis

Einsichten in die Energieflüsse und Wechselwirkung innerhalb eines Energiesystems.

Genauere Riskoabschätzung

Simulationswerkzeuge ergänzen die eigene Erfahrung und statische Berechnung um eine zusätzliche Dimension.

Strategischer Mehrwert zur Portfolio-Optimierung

Optimierung des Erzeugerportfolios an zukünftige Rahmenbedingungen wie Einspeisevergütung und Brennstoffpreise.

Titel: Optimierte Einsatzplanung unterschiedlicher Wärmeerzeuger auf Basis von Biomasse in Fernwärmenetzen
Referent: Christoph Mizelli

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